Nachtliche Gebetswache
Bandeau
In der Nacht des 26. Juni 2017
         

Naâma Asfari
Marokko Sahara occidental

IN DER WESTSAHARA … NAÂMA ASFARI, POLITISCHER GEFANGENER

Seit bald 7 Jahren wird Naâma Asfari will-kürlich gefangen gehalten. Sein Ver-brechen? Die Menschenrechte verteidigen und sich für die Selbstbestimmung der Westsahara einsetzen. Wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Mittäterschaft bei der Ermordung von 11 marokkanischen Soldaten anlässlich der Zerstörung des Lagers Gdeim Izik im November 2010 (welches einen Monat zuvor von in der Westsahara lebenden Sahrauis aus Protest gegen ihre Diskriminierung durch die marokkanischen Behörden errichtet worden) wurde er vom marokkanischen Militärgericht am 16. Februar 2013 zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Dies, obwohl Naâma am Vorabend des Abbruchs des La-gers verhaftet worden war. Eine sehr harte Strafe, verhängt nach einem unfairen 9-tägigen Prozess, in dem insbesondere auch unter Folter unterzeichnete Geständnisse berücksichtigt wurden. Mit Naâma wurden 24 weitere militante Sahrauis verurteilt. Auf internationalen Druck hob der marokkanische Kassationsgerichtshof die Verurteilung der Angeklagten mangels Beweisen auf und verlangte eine Neubeurteilung. Der am 26. Dezember 2016 begonnene Prozess ist geprägt von Vertagungen und unfairen Verhandlungen mit offensichtlich parteiischen Staatsanwälten. Anfang Dezember 2016 verurteilte der UNO-Ausschuss gegen Folter, aufgrund einer Klage von ACAT-Frankreich, Marokko wegen Folter an Naâma Asfari.

WAS KÖNNEN SIE TUN?
  • Schreiben Sie ihm und drücken Sie ihm Ihre Unterstützung aus:

ACAT-France
Responsable Maghreb / Moyen-Orient
7, rue Georges Lardennois
F-75019 Paris

Wir werden den Brief an ihn weiterleiten.

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